Ausbildung im Überblick

 

Der Anteil älterer Menschen an unserer Bevölkerung ist aufgrund des demografischen Wandels  in den letzten Jahren erheblich gestiegen und wird dies voraussichtlich in den kommenden Jahrzehnten auch weiterhin tun. Im Hinblick auf diese Entwicklung bietet der staatlich anerkannte Beruf des/der Altenpflegers/in sehr gute Zukunftschancen.


Männer und Frauen mit sozialem Engagement finden in den Altenpflegeberufen eine Arbeitsmöglichkeit, die nicht nur krisensicher ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, im täglichen Umgang mit alten Menschen eine verantwortungsvolle und gleichzeitig soziale Tätigkeit auszuüben. Zudem ist dieses Berufsfeld mit dem Einblick in verschiedene Disziplinen wie beispielsweise Medizin, Psychologie und Kommunikation vielseitig und bietet sehr gute Aufstiegschancen.


Die staatlich anerkannten Lehrgänge zur Altenpflege und Altenpflegehilfe starten zweimal im Jahr, jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober. Der um ein Jahr verkürzte Lehrgang (für Absolventen der Altenpflege- oder Krankenpflegehilfe) beginnt jeweils am 1. November.


Interessenten, die sich zunächst für die einjährige Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in entscheiden, können nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfungen unmittelbar die Ausbildung zum/zur Altenpflegerin anschließen. Die Ausbildungsdauer in der Altenpflege verkürzt sich in diesem Falle um ein Jahr auf zwei Jahre.


Interessenten, die nicht über den geforderten Hauptschulabschluss verfügen, können sich bei uns auf die Prüfung zur Erlangung des Hauptschulabschlusses vorbereiten und nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung zeitnah die Ausbildung zum/zur Altenpflegerhelfer/in anschließen (ZUM HASA-KURS).


Da alle Altenpflegelehrgänge nach AZAV zertifiziert sind, können auch Bewerber mit einer Förderung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter aufgenommen werden. Agenturgeförderte Teilnehmer können, sofern sie zuvor mindestens zwei Jahre im Bereich der Pflege in Vollzeit gearbeitet haben, die Ausbildung ebenfalls um ein Jahr verkürzen. Bei Teilzeittätigkeit muss die berufliche Vorerfahrung entsprechend länger sein.